
Amtierende Schüler und ehemalige Schüler, amtierende, angehende und ehemalige Lehrer und wer sich sonst noch irgendwie mit den Waldorfs verbunden fühlt, haben hier ihre Kurzbiografie hinterlassen...
Eckhard Kretschmer
Freie Waldorfschule Frankfurt
Hallo,
nach 13 Jahren FWS in Frankfurt am Main hat es mich nach einigen Jahren Hotelkarriere in die Internetbranche verschlagen. Seit 1993 arbeite ich bei nationalen und internationalen Telekommunikationsdienstleistern, meist am Bildschirmen bzw. mehreren, habe seit 1998 Personalverantwortung/Budgetverantwortung. Andere merkens nicht, wo ich welche Schulausbildung genossen habe. Ich selbst kann sagen: Ich bin für den gegangenen Weg dankbar, für die Freiheit, die ich dadurch mit mir selbst habe, auch einmal alles aus einem gewissen Abstand zu sehen, offen zu sein für kulturelles unbekanntes, aber auch selbst die chance zu haben, kreativ sein zu können.
Was an meinem Job "typisch waldorf ist" ? nichts.
Aber da ich nicht vorhabe, auch die zweite Hälfte meines Lebens komplett vor Computern zu verbringen, ist dies das Jahr grosse Änderungen.
Wir werden umziehen ans Meer, und auf lange Sicht möchte ich auch eine Arbeit finden, die mich fordert, die meine Vorliebe, nämlich den Umgang mit Menschen, die "soziale Ader", und vieles mehr fordert , und die mich aus dem Hamsterrad des "Neuen Marktes" herausholt.
Adrenalin ist ja an sich nichts schlechtes, aber es gibt so viel wertvolles, was verloren geht, wenn man einem Broker gleich sich täglich verschleisst.
So ist unser kommendes Projekt auch eher ein Schritt in etwas neues. Wir werden ca. zum Jahresende nach List auf Sylt ziehen.
Noch gehörts uns nicht, wer aber schon mal einen blick werfen möchte:
http://www.konge-hus.de
liebe grüsse noch aus hamburg
eckhard kretschmer
abi 87
20. Juli 2005
Nils Tönshoff
Rudolf Steiner-Schule Dortmund
Hallo, ich heiße Nils Tönshoff, bin 1967 in Karlsruhe geboren und in Dortmund aufgewachsen.
Nachdem ich 3 Jahre lang die Kerschensteiner Grundschule besucht hatte, wechselte ich 1977 zur Rudolf-Steiner-Schule in Dortmund. Diese schloß ich 1987 mit dem Abitur ab. Danach folgten 3 Semester Studium der Betriebswirtschaftslehre (Vordiplom) in Bayreuth, 8 Semestser Studium des Maschinenbaus (Diplom) in Karlsruhe und ein Doktorstudium der Betriebswirtschaftslehre an der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung (WHU) in Vallendar bei Koblenz am Rhein und am Massachusetts Institute of Technology in Cambridge, USA. Seit ich im September 1996 meine Dissertation abgeschlossen habe, arbeite ich bei der BMW AG in München.
Hier zunächst im Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ) in der Technischen Planung. Seit August 1996 bin ich verheiratet und im Juni 1998 bekamen wir unseren ersten Sohn Kilian. Von 1999-2001 wohnten und arbeiteten wir in den USA, im BMW-Werk in Spartanburg, South Carolina. Kurz vor der Rückkehr nach Deutschland kam im Dezember 2000 Jakob zur Welt.
Nach einem 3-jährigen Job wieder im FIZ (Steuerstelle der Montagen) wechselte ich Anfang 2004 in das Werk München, um dort die Leitung der physischen Logistik zu übernehmen.
Ab Herbst 2005 besucht Kilian die Rudolf-Steiner-Schule in Gröbenzell. Der Kreis schließt sich...
Soviel zu meinem Werdegang. Gedacht ist er für Eltern von Kindern, die sich nicht so recht entscheiden können, ob ihr Kind eine Waldorfschule besuchen soll und ob es "danach" für eine "Karriere" in der harten Wirklichkeit gerüstet ist. Ich kann also nur hoffen, daß diese Site auch von Nicht-Waldorflern besucht wird und bin dann für jede Frage offen.
Email: b.toenshoff@gmx.de
8. August 2004
Heike Koch
Freie Waldorfschule Saarbrücken Altenkessel
Ich heiße Heike Koch, geb. Bickelmann. Ich wurde am 01/05/1974 geboren und werde demnach dieses Jahr 30 Jahre jung. Ich besuchte von ca. 1983 bis einschließlich 1992 die Freie Waldorfschule Saarbrücken Altenkessel. Danach begann ich im ersten Anlauf in Ehrenkirchen bei Freiburg eine Ausbildung als Restaurantfachgehilfin, um dann nach dem Abbruch in Karlsruhe im zweiten Anlauf die Ausbildung als Restaurantfachfrau fertig zu machen. Dies habe ich mit Bravour abgebrochen.
Bis 1999 habe ich mit Kurzarbeit über Wasser gehalten um dann eine Weiterbildung, gesponsert vom Arbeitsamt & der IHK des Saarlandes, als Call Center Agentin mit einer guten 2 zu bestehen. Jetzt arbeite ich seit fast 2 ½ Jahren in Frankfurt am Main für eine renommierte Zeitung und bin seit dem 20/09/2002 glücklich Verheirate. Suche eigentlich meine Klassenkameraden.
9. Februar 2004
Sigrit Hell
Waldorfschule Wien-Poetzleinsdorf
Mein Name ist Sigrit Hell. Ich komme aus Wien, Österreich. Jahrgang 81. Ich habe mit 14 Jahren auf die Waldorfschule Wien-Pötzleinsdorf in die 9. Klasse gewechselt. Waldorf war da völliges Neuland für mich. Im Jahr 2000 (13. Klasse) habe ich maturiert (Abitur), und bin jetzt auf der Pädagogischen Akademie, wo ich die Volksschullehrerausbildung absolviere und parallel dazu - es hat mich nicht mehr losgelassen!- die Waldorflehrerausbildung in Pötzleinsdorf. Ich möchte eine Arbeit schreiben, in der ich einen Vergleich zwischen dem öffentlichen Schulsystem und der Waldorfschule ziehe (hauptsächlich in Österreich, aber auch mit einem weltweiten Bezug (Waldorfschulen in anderen Ländern/ öffentliches Schulsystem in anderen Ländern) z.B.unter Einbeziehung der PISA-Studie) und in der ich vor allem auch Verbesserungsmöglichkeiten für (hauptsächlich) die Waldorfschule suche. Verbesserungen sind das Um und Auf einer Pädagogik und vor allem die
Waldorfschule (und ihre Pädagogen) arbeitet immer sehr gründlich an diesen. Wenn mir irgendwer Tipps geben kann/will, bin ich dafür dankbar. Auch für Diskussionen jeglicher Art bin ich immer zu haben, meine E-Mail-Adresse lautet: sigrit.hell@hell7.at
Mit vielen lieben Grüße an euch alle da draußen!
Sigrit
22. Januar 2003
Thomas Schuberth
Freie Waldorfschule Saar-Pfalz, Bexbach
Ich heiße Thomas Schuberth. Ich wohne in Ensheim (Saarland) und bin ein Ex-Waldi von der Freie Waldorfschule Saar-Pfalz, in Bexbach. Ich wurde 1980 in Saarbrücken geboren. Ich lese gerne und schaue ab und zu fern.. Aber das meiste was ich daheim mache bin an meiner Homepage zu Bastelen. Sie heißt http://www.xalld.de und befasst sich mit meinen eigenen Geschichten, die ich selbst erfunden habe. Übrigens meine Email lautet: Thomas.Schuberth@Xalld.de. Die URL meiner Homepage: http://www.Xalld.de. (das Geschichtsuniversum aus eigener Phantasie. ) Übrigens mache ich gerade ein Ausbildung zum Bürokaufmann (2 Ausbildungsjahrgang). Viel Spaß beim Besuch meiner Homepage auf einen Gästebuch Eintrag würde ich mich sehr freuen Thomas Schuberth
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Schuberth
http://www.Xalld.de
14. Dezember 2002
Caro Teske
Freie Waldorfschule Bremen
Hi,
ich komme aus Bremen-Nord und gehe auf die Freie Waldorf Schule Bremen in die 9 Klasse. Ich muss sagen, die Seite ist nicht schlecht gemacht! Großes Lob. Ich persönlich hätte gedacht das sie auch so im Waldi Stiel ist, mit Holz, Holz und nochmal Holz. Ja ok, ab und zu vielleicht noch ein paar selbst gewebte Stoffe, ;-)
Nein jetzt mal im Ernst, sie ist echt schön. Was mir besonders gut gefallen hat ist die Liste prominenter Ex-Waldorfschüler. Hät nie gedacht das es so viele berühmte Leute gibt die auf eine Waldorfschule gegangen sind.
Bei einem Komentar stand das es nicht leicht war sich gegen die vielen Vorurteile durchzusetzen, das kann ich nur bestätigen. Am liebsten sagt man gar nicht mehr auf welche Schule man geht, weil die dich dann sofort für leicht, oder auch schwer, behindert abstempeln. Aber man sollte ja zu seiner Schule stehen :-)
Ciao Caro
Ach ja, fast hätte ich es vergessen, mein Lebensmotto: Ich bin ein Waldi und das ist auch gut so!!!!!!!!! (wenn ich mir vorstelle ich müsste auf eine andere Schule gehen.......)
Meine E-Mail: carotte@nord-com.net
29. Oktober 2002
Alexandra Höpfner
Rudolf Steiner-Schule Loheland
Liebe Waldorfs, und alle anderen..;
ich heisse Alexandra Höpfner und war von 1983 bis 1989 in der Rudolf Steiner Schule Loheland in der Nähe von Fulda, mit einer kleinen Unterbrechung ...die einen aufenthalt von ca 4 Wochen in der Waldorfschule in Kassel darstellte. Aber da ich mich in Loheland wohler fühlte ... bin ich wieder zurück gegangen.
In der Neunten Klasse habe ich auf eine "Staats-Schule" gewechselt, aus verschiedenen Gründen...und so habe ich 1994 mein Fachabitur Bautechnik bekommen.
Nach ca. zwei Jahren Fachhochschule Bauingenieurwesen in Wiesbaden, habe ich leider abgebrochen und wollte gerne eine Schusterlehre oder Metallbauinstrumentenlehre machen, daraus ist aber leider nichts geworden. So habe ich mich auf den Weg in die grosse weite Welt begeben und habe nach einem kleinen Stop in der Schweiz nun mein Glück in Frankreich gefunden. Hier habe ich ein "BTSA-Brevet de technicien superieur agricole" mit option Wasserwirtschaft (d.h. alles was Kläranlagen und Trinkwasser betrifft).
Nun arbeite ich seit zwei Jahren im Export für Deutschland.. ich weiss das hat überhaupt nichts mit dem zu tun was ich in der Schule gelernt habe... aber man kann leider nicht immer den Weg gehen den man gerne möchte.
Ich lebe nun schon seit über fünf Jahren hier in der Gegend von Lyon und werde auch hier bleiben.
Trotzdem suche ich immer ehemalige meiner Schule und vorallem Klasse ... ich kann dazu nur sagen das es damals die Klasse war die die Zauberflöte von W;A. Mozart als Klassenspiel aufgefuhrt hat... und ich war die 3. Dame.
Noch schnell ein Wort zu meinem Hobby:
ich blase das Franzosische Jagdhorn oder eher gesagt die "Trompe de chasse"
So ich grüsse alle Waldorfs noch mal ganz herzlich hier aus Frankreich und freue mich immer über Neuigkeiten.
alexandra.hopfner@Pirelli.com
18. November 2002
Julia Muchwitsch
Freie Waldorfschule Graz, Oesterreich
Geb. 1983/Graz, zurzeit maturaklasse in einem BORG (bundesoberstufenrealgymnasium)
hobbies: musik in jeder form, kunst in jeder form, tanzen, reisen, theater(spielen), natur, lesen, auto fahren, denken (wichtig im leben!)
vor nicht so langer zeit - "vorbestraft " durch zwei lehrer als eltern - war ich noch fest davon überzeugt: "ich werde nie lehrer!" .....nun musste ich dieses jahr, nach 14 jahren waldorf-leben (+ kindergarten), schmerzvoll von meiner sehr geschätzten schule abschied nehmen und sehe es als große aufgabe, als vielleicht zukünftige waldorflehrerin (die funktion steht noch in den sternen...) die menschheit in positive zukunftsbahnen zu lenken. ich möchte auch zeigen, dass man verschiedene lebensweisen, weltsichten, ansichten, kulturen und persönlichkeiten mit der waldorfpädagogik vereinen kann und das vorurteil "in der waldorfschule lernt man nix, kann man machen was man will" oder "waldorf = bio, wollkleidung und klassische musik" relativieren.
würde mich sehr über kontakte mit waldorfschülern, welche die es waren oder noch werden wollen, sowie alle die daran interessiert sind, freuen.
e-mail: giulietta_limone@web.de
17. September 2002
Uli von Siebenthal
Freie Waldorfschule Frankfurt/Main und Vaihingen bei Stuttgart
Ehem. Waldorflehrer Kunst u. Handwerk (Happy metall) in Frankfurt und Vaihingen b. Stuttgart.
Geb. 1958, durch Studium Int. Agrarwirtschaft, Theologie u. Philosophie bin ich schließlich als Lehrer in der Waldorfschule in Frankfurt/Main gelandet. Dort durfte ich "alles falsch machen", und habe daraus viel lernen können. Als meine Kinder so alt waren, dass sie jenseits des Gartenzaunes die Frankfurter City entdecken wollten, zog ich es vor mit meiner Familie aufs Land zu ziehen. An der FWS Vaihingen/Enz hatte ich zunächst die Bauleitung fürs neue Schulgebäude. Dabei baute ich eine Schmiede nach meinen Vorstellungen, aus der mancher 9.Klässler mit einer schwarzen Rose aus Eisen zu seiner Liebsten eilte (200 Jahre Garantie). Als letztes habe ich eine 10. Klasse nach Rumänien geführt, um dort Aufbauarbeit an einem Kinderdorfprojekt zu leisten. Ein Meilenstein in der Biographie von uns allen. Seitdem bin ich nicht mehr Lehrer, aber jetzt erst recht fördernd für die Waldorfpädagogik unterwegs. z.Zt. arbeite ich als Projektmanager in der Fördertechnik (Automobilbau) und von daher weltweit unterwegs. Ich würde mich sehr über Anregungen und Kontakte freuen, aus denen sich Bewegendes für die Waldorfpädagogik ergeben könnte.
Kontakt: siebenthal@heckert-conveyors.de4. August 2002
Wladimir Schukow
Freie Waldorfschule Schwäbisch-Hall, Freie Waldorfschule Heilbronn
Zu allererst ein Lob an die Initiatoren dieser Seite! Ganz zufällig bin ich beim Stöbern im Internet auf diese Seite gestoßen, und wunderschöne Erinnerungen an alte Zeiten sind in mir wach geworden.
1980 in Stuttgart geboren, wuchs ich, Wladimir Schukow, in einer größeren Familie (mit vier Schwestern) auf. Unsere Erziehung wurde weitestgehend anthroposophisch gestaltet, wir waren alle in einem Waldorf-Kindergarten und wurden auch alle auf einer Waldorfschule eingeschult: Der Freien Waldorfschule in Schwäbisch Hall. Diese Schule besuchte ich von 1987 an bis zur elften Klasse inclusive, um dann für die zwölfte Klasse und mein Abitur auf die Freie Waldorfschule in Heilbronn zu wechseln. Für meinen Wechsel gab es verschiedene Gründe, die ich hier nicht alle nennen möchte. Einer davon war aber auch das Leistungskursangebot an den jeweiligen Schulen. Da ich schon immer ein starkes Interesse für Naturwissenschaften entwickelt hatte, war für mich klar, daß ich Leistungskurs Mathematik machen wollte. Viel lieber als Englisch oder Geschichte. Rückblickend muss ich sagen, daß mein Wechsel der Schulen eine unheimliche Bereicherung für mich war! Nicht etwa, daß die Waldorschule Schwäbisch Hall eine schlechte Schule gewesen sein sollte - auf keinen Fall. Naja, auch das möchte ich hier nicht näher erläutern. Auf jeden Fall hing es mit mir selbst zusammen und meinem sozialen Umfeld.
In Heilbronn blühte ich auf. Dort entdeckte/entwickelte ich ein unheimlich starkes Interesse für die schönen Künste, Musik etc. Dort wurde in mir die Vision geboren, später freischaffend künstlerisch tätig zu werden. Wenn man sich vor Augen hält, daß ich noch bis kurz vor meinem Wechsel Zeitsoldat bei der Bundesmarine werden wollte - ich finde der Kontrast ist immens! Wenn Deutsch bis dato ein lästiges Schreibfach war, so gelang es mir in Heilbronn auf einmal, meiner Feder durchaus mit Freude tiefe philosophische Abhandlungen über z.B. Goethes Faust abzuliefern - im Deutsch-LK (ja, ich habe Deutsch-LK gewählt!) habe ich sogar eine 2 bekommen!
Aber ich merke, ich komme hier beim Schreiben zu sehr ins Schwelgen, verliere mich zu sehr in Details...
Mein Abitur - Abi 2000 - habe ich ohne größere Zwischenfälle mit recht guter Note bestanden und bin danach - es mag wie Verrat an der Lehre Rudolf Steiners erscheinen - zur Bundeswehr gegangen! Ich habe es bewußt getan, um eine völlig andere Welt erleben, erfahren zu können. Ein hierarchisches System ist seit jeher ein Feind meines Geistes, dennoch waren die Erfahrungen, die ich dort sammeln konnte sehr wertvoll für mich. Stünde ich in einem nächsten Leben noch einmal vor dieser Entscheidung, ich glaube ich würde mich genauso entscheiden. Nach meiner Zeit bei der Bundeswehr (Herbst 2001) habe ich mich an der Universität Stuttgart eingeschrieben mit dem Vorhaben, dort Diplom-Ingenieur der Elektro- und Informationstechnik zu werden. Die ersten negativen Eindrücke der Universität auf mich waren das Fehlen der Waldorfpädagogik - wirklich! Heute lerne ich zu schätzen, wie unheimlich wertvoll die schulische Ausbildung, ja meine Erziehung überhaupt, die ich unter dem Stern der Anthroposophie erleben durfte, für mich sind. ich habe regelrecht Sehnsucht nach dieser wunderschönen Athmosphäre meiner Kindheit... Meine Kinder sollen es später mindestens genauso schön haben!
Vielleicht werde ich später wieder zur Waldorfschule zurückkehren, als Physik- oder Mathelehrer, wer weiß.
Per E-mail bin ich erreichbar unter: wl-sch@web.de
17. Juni 2002
Renate Bütow
Freie Waldorfschule Krefeld / Hiberniasschule Herne
Ich heiße Rose Bütow-Dreyer und bin 1957 in Kassel geboren und in der Christengemeinschaft in Kassel von Frau Fischer Fithor getauft worden. Aus einem anthroposophischen Elternhaus kommend, (beide Eltern Waldorflehrer) habe ich zunächst die freie Waldorfschule in Krefeld besucht (1963 - 1973 . Dann bin ich an die Hiberniaschule in Herne gewechselt und habe in der Zeit von (1973 - 1978) Meine Erzieherausbildung und das Fachabi Sozial.P. gemacht. Nach meiner Ausbildung bin ich mit meiner Tochter Franziska für sechs Jahre nach Hamburg gegangen .In dieser Zeit habe ich in der Heilpädagogik gearbeitet und an der Gründung des Waldorfkindergartens Hamburg Harburg als Erzieherin mitgewirkt.Im Anschluß daran habe ich im Waldorfkindergarten Hamburg Bergedorf als Gründungskindergärtnerin gearbeitet. Als meine Tochter 6 Jahre alt wurde wollte ich zurück ins Ruhrgebiet um auch sie in der Hiberniaschule einzuschulen.Durch Heirat und Schwangerschaft vergrößerte sich meine Familie, und 1985 kam unsere Tochter Stella zur Welt. Ich machte endlich meine "Waldorfzusatzausbildung" und begann 1986 im Waldorfkindergarten Datteln zu arbeiten. 1988 kam unser Sohn Sebastian auf die Welt. Bis 1991 blieb ich in Datteln und gründete im Anschluß daran mit einer kleinen Elternschar den Waldorfkindergarten in Lünen (Nördlich von Dortmund). Meine drei Kinder besuchten zwischenzeitlich alle die Waldorfschule in Hamm (östl.Ruhrgebiet). So habe auch ich wieder einmal meinen Arbeitsplatz gewechselt und im Waldorfkindergarten Hamm von1995 bis2001 verbracht. Nun habe ich seit drei Jahren auch noch ein Enkelkind, man sieht, die Familie wächst weiter...
Meine Schulzeit habe ich in sehr guter Erinnerung .Ich habe wirklich angstfrei lernen können und habe wirklich dadurch eine relativ unbeschwerte Schulzeit und Kindheit verleben können. Leider habe ich aber von meinen lieben Eltern nicht viel gehabt, weil sie beide als Waldorflehrer, vortragshaltende Tagungsreisende viel unterwegs waren. Als Lehrerskind an einer Waldorfschule habe ich oftmals darunter gelitten daß man so manch einen Streich, den man seinen Lehrern spielt nicht so gut mitspielen konnte weil die anderen mich "außen vor" hielten. Zudem hatte ich meinen eigenen Vater als Mathe-Lehrer sogar auf der Feldmess Fahrt nach Hallig Hooge, wenn Euch das was sagt. Mit 16 ist man eben nicht gerne ständig unter der Aufsicht seines Vaters. Es war auch schwer für mich Kontakt zu Klassenkammeraden zu halten wenn die Stress mit unserm Lehrer hatten.
Dies alles hatte ich trotz allem unbeschadet überstanden und wechselte frohen Mutes mit 16 zur Hiberniaschule, wohin mir dann meine Eltern als Lehrer folgten.
Die Hiberniaschule ist eine Waldorfschule der besonderen Art. Parallel zum allgemeinbildenden Unterricht konnten wir eine Berufsausbildung machen ich glaube dies ist in ganz BRD die Ausnahme. Ich halte die Hiberniaschule für eine der besten Waldorfschulen weil sie wirklich jedem Schüler eine Chance gibt. Meine älteste Tochter Franziska hat diese Schule auch von der 1 -7. Klasse besucht:
Ich habe den Eindruck,das die "normalen"Waldorfschulen viel zu sehr ihren Schwerpunkt auf das Abitur legen.Diejenigen Schüler,die kein Abitur machen fallen oftmals untendurch, weil sie keine wirkliche Förderung erfahren. Auch der Umgang mit Kindern die Lernschwierigkeiten haben läßt oftmals zu wünschen übrig. Die sogenannten C Klassen giebt es leider noch viel zu wenig. Diejenigen Menschen die Förderunterricht erteilen tun dies für n Appel & Ei oder sogar ganz ehrenamtlich. In der Waldorfschule sitzen zwar alle Schüler von der ersten bis zwölften Klasse zusammen, aber insgeheim beginnt die Trennung schon ab der 6. 7. Klasse. Dann wenn in A und B Gruppen unterrichtet wird. Die A Gruppe macht vorraussichtlich ABI, bie B Schüler nicht.
Ich bin vor 35 Jahren auch so ein B Gruppen Schüler gewesen und habe mich oft wie ein Waldorfschüler zweiter Klasse gefühlt. Aber vielleicht ist das immernoch besser als sitzen zu bleiben und die Klasse wiederholen zu müssen. Aber ich will nicht nur meckern, sondern auch Positives aufzeigen. Ich bin sehr dankbar daß ich in der Schulzeit so viel Musik machen konnte . Meine Eltern ließen mich Geige lernen, später konnte ich mir das Gitarrenspiel selbst beibringen. Flöte lernten wir obligatorisch im Klassenverband. Kinderharfe und Leier zu lernen war da nicht mehr schwer. Das musikalische Selbstverständnis hat mir im meinem Beruf immer viel geholfen. Meiner Mutter war es nicht wichtig ob wir Kinder Abi machten oder nicht. Sie hat 35 jahre als Klassenlehrerin gearbeitet und später Seminararbeit und Mentorentätigkeiten ausgeübt. Sie war der Meinung, wichtig sei nur, daß wir später einmal tüchtige Menschen werden. Sie war mir in Vielem ein Vorbild.
Ich bin nun seit Anfang 2002 arbeitslos und habe es schwer wieder was zu finden.Wie es dazu gekommen ist, ist eine längere Geschichte und gehört nicht in diese Öffentlichkeit .Ich werde aber den Mut nicht verlieren .
Mein beiden jüngeren Kinder sind zwischenzeitlich auf die Georgschule nach Dortmund gewechselt. Ich bin sehr dankbar,daß es diese Schule gibt weil sie meinen Kindern einfach nur gut tut.
Eure Rose Bütow-Dreyer20. Mai 2002
Olivia
L'école Steiner de Lausanne / Suisse
Salut les amis!
Je m'appelle Olivia et j'était a l'école Steiner de Lausanne (suisse) de 1979 à 1990. Je n'ais pas vraiment de cursus professionnel a vous décrire car j'ais trouvé l'homme de ma vie en onzième classe et comme chef-d'oeuvre de douzième nous avons eu notre premier enfant qui est élève de quatrième classe a l'école Steiner de Yverdon.
J'était très contente de tomber sur votre site Internet et espère que quelqu'un comprendra mon petit message.......14. Mai 2002
Georg Jürgens
Rudolf Steiner-Schule Gröbenzell (bei München)
Ja, es ist wahr, ich drücke schon seit knapp 11 Jahren in der Waldorfschule die Schulbank. Zunächst wahr ich ein Schuljahr lang in Ulm auf der Waldorfschule und dann gings (dank meinem Vater - einem Heileurythmist) nach München.
Jetzt bin ich wie gesagt in der 11 Klasse und schaue bisher auf eine schöne Schulzeit zurück. Allerdings muss ich sagen, dass ich trotz einer "Anthroposophenfamilie" ein eher "weltliches" Dasein führe. Seit meiner Konfirmation steht ein fast täglich frequentierter PC in meinem Zimmer, der sehr bald mit Internetzugang ausgestattet wurde und mir seit der Anschaffung beste Dienste leistet. Ja, ich habe auch einen Fernseher -> sogar integriert im PC und mit Satelitenschüssel und besitze ein Heimkinosystem. Soviel also zum Thema Waldorffamilie. Als wir aus Ulm hierherzogen, hätte man uns mit gutem Recht als solche bezeichnen können, denn außer einem Radio und einem alten Plattenspieler waren wir gerade noch im Besitz einiger Lampen und einer Modellbahn (was Technik betrifft). Da musste ich noch gegen einige Hürden ankämpfen, bis die ersten modernen Tonwiedergabegeräte ihren Einzug in unseren 4 Wänden fanden... (sie wurden übrigens zu meinem Bestürzen dann auch gleich meinen jüngeren Geschwistern zum Gebrauch zur Verfügung gestellt obwohl der große Bruder in diesem Alter vielleicht mal gerade die Nachrichten mithören durfte ;-)... Naja, von da an hielten die Medien sehr schnell Einzug zwischen (kaum vorhandenem) Körnermüsli und Schafwolle.
Tut jetzt ja nichts zur Sache. Ich will jetzt mal darauf zu sprechen kommen, was ich als Waldi sonst noch mache: Ich arbeite für eine Computerfirma, erstelle gerne Internetseiten und surfe auch sehr gerne, lehne im Gegensatz zu vielen PC-Nutzern meines Alters Computerspiele eher ab (außer vielleicht mal einmal im Monat eine Stunde Anno 1602), gehe gerne und sehr häufig tanzen (Kurz zur Musik: ich höre nicht viel Klassik, sonderm die ganze Palette der modernen Musik) und bin trotz dieses weltlichen Verhaltens engagiert in der Waldorfwelt (bei coopWaldorf -> www.coopwaldorf.de).
Für die Zukunft plane ich, erstmal nach Berlin zu gehen (Zivi), dann irgendwo Informatik zu studieren und mein Hobby (Tanzen) zu vertiefen und zu guter letzt irgendwann vor Stoiber, Schröder und Merkel ins Ausland zu flüchten (Skandinavien, England, oder Italien).
Kontaktieren könnt ihr mich über Georg@GeorgOnline.de und meine (im Moment nicht im Netz befindliche) Website unter www.georgonline.de
Gruß aus München von einem Waldorfschüler, der mit dieser Schulform durchaus zufrieden ist und einzig und allein zur Eurythmie keinen tieferen Bezug finden konnte. So wie's aussieht, kommen eventuelle Kinder dann auch auf die Waldorfschule.
14. Mai 2002
Martin J. Zimmermann
Freie Waldorfschule Engelberg
Mit Ausnahme eines Austauschjahres an einer High School in Iowa, habe ich meine gesamte Schulzeit von 1980 bis 1993 (Abi) am Engelberg verbracht und habe diese Zeit - ingesamt gesehen - durchaus in guter Erinnerung, wenngleich ich seit damals (also mittlerweile seit 8 Jahren) nie wieder oben war. Vielleicht mal bei einem der nächsten Martinsmarkte oder so. Nach dem Abi habe ich an der Universität Mannheim und der Technischen Universität Berlin BWL und VWL studiert bis zum Vordiplom. Bin dann an die Europäische Wirtschaftshochschule (EAP) gewechselt, wo ich in Paris, England und Berlin "internationales Management" studiert und 2000 mit einem europäischen Doppeldiplom abgeschlossen habe. Seitdem an lebe ich in München-Schwabing und arbeite für die Allianz Dresdner Asset Management als Investment Controller im Bereich Performance Measurement mit weitreichender Performance-Verantwortung über mehr als 200 Investmentfonds des Hauses. Die Arbeit macht mir sehr viel Spaß.
Und was ist von der Waldorfzeit geblieben? -> noch heute intensive Kontakte zu guten Schulfreunden, ein Abo von Info3 (*smile*), sowie die tiefe Überzeugung, auf der "richtigen" Schule gewesen zu sein.
Wie man mich per E-Mail erreicht? -> m@martinzimmermann.de
Meine Homepage: www.martinzimmermann.de
18. Dezember 2001
Reinhard Waller
Rudolf Steiner-Schule Loheland
Mein Name ist Reinhard Waller.Ich bin Jahrgang 1962. War von 1975 bis 1982 auf der Rudolf Steiner-Schule Loheland. Beruf: Krankenpfleger im OP im Diakonissenkrankenhaus in Kassel. Seit 6 Jahren verheiratet. Hobbys: Geschichte, Archäologie, Reisen. Ich hoffe auf dieser Weise ein paar ehemalige Mitschüler oder Klassenkameraden wieder zu finden.
- Meine E-Mailadresse: HeikeundReinhard.Waller@t-online.de
Ich hoffe bald von jemanden zu hören!!!29. November 2001
Eva Muchwitsch
Waldorfschule Graz/ÖsterreichHallo, mein Name ist Eva Muchwitsch und ich komme aus Graz/Österreich. Ich (Jahrgang 80) habe insgesamt 14 Waldorfjahre in Graz auf dem Rücken (inkl. Kindergarten) und habe nichts bereut... Im Ernst, ich bin wahnsinnig froh, dass ich diese Ausbildung machen durfte, auch wenn ich als Schüler früher furchtbar über die Schule gemotzt habe ! Momentan mache ich gerade eine 2-jährige Tourismus-Sekundär-Ausbildung in Linz und muss zugeben, dass ich mich mit dem staatlichen Schulsystem bereits arrangiert habe. Mit dem geringsten Aufwand die besten Noten erzielen, das ist hier die Devise. Dass Erleben und "Learning by doing", bzw. eine ganzheitliche Auffassung des Erlernten zu kurz kommt, versteht sich von selbst. Doch ich habe interessanterweise die Erfahrung gemacht, dass manche Aspekte der Waldorfpädagogik, z.B. die Wachskreidenzeichnungen, bei den meisten Leuten sehr gut ankommen, sie "dürsten" förmlich nach Künstlerischem!
Meine e-mail-Adresse: eva.muchwitsch@gmx.at
6. November 2001
Jonas, Cornelius, Daniela und Tim
Freie Waldorfschulen Berlin-Kreuzberg, Heilbronn, Mainz und Villingen-Schwenningen
Von der ARD erfahren wir, dass wir Rassisten sind, in der Presse lesen wir, dass wir einen eigenen Geheimdienst haben. Alle sprechen über uns. Aber niemand interessiert sich für uns. Das ist das schwere Los der Waldorfschüler. Wir, Jonas (derzeit Zivi in Schweden, FWS Berlin-Kreuzberg), Cornelius (13. Klasse FWS Heilbronn), Daniela (12. Klasse FWS Mainz) und Tim (12. Klasse FWS Villingen-Schwenningen) haben darauf hin ein Waldorfschüler-Netzwerk gegründet. Hier wollen wir diskutieren, wo Waldorfschulen gerade stehen, wie sie sich entwickeln (müssen), was wir ändern können, was Sinn und Unsinn macht... und wir wollen uns natürlich nach außen präsentieren. Wie erleben Waldorfschüler ihre Schule? Mit vielen Beiträgen wollen wir ein buntes Bild über die Waldorfschule veröffentlichen. Während der eine sich mehr für Euryhtmie begeistern kann und hierüber einen Text schreibt, stand für den anderen die Klassengemeinschaft im Vordergrund, oder das Sozialpraktikum, Klassenspiel, von-korn-zum-brot-epoche... und wir wollen natürlich Waldorfschülern auch einen gewissen Service bieten: eine Auflistung aller Schülertagungen, Schülerzeitungen verlinken, aktuelle politische Entwicklungen... werden hier bekanntgegeben genauso wie interessante Ideen und Neuigkeiten aus anderen Schulen, die als Anstoß dienen können. wir brauchen noch Mitstreiter. Mach doch einfach mit!!!
Deine Initiative http://www.waldorfschueler.net
25. März 2001"dieWaldorfs" meinen: "Achtung! Diese Seite ist nicht zu verwechseln mit der Seite www.dieWaldorfs.waldorf.net" ;-)
Florian Rothacker
Freie Waldorfschule Freiburg - St. Georgen und Freie Waldorfschule Lübeck
Ich bin 1970 geboren und habe von 1977-1985 die Freie Waldorfschule Freiburg-St.Georgen, 1985-1990 die Freie Waldorfschule Lübeck besucht. Besonders die Oberstufenzeit in Lübeck war für mich sehr erlebnisreich und wertvoll und hat später nicht unbedeutend zu meiner Berufswahl beigetragen.
Nach der Schule, die ich in Lübeck mit dem Abitur abschloss, machte ich Zivildienst in der Friedrich-Husemann-Klinik (anthropos. Psychiatrie) bei Freiburg und studierte danach Geographie und Ethnologie in Marburg (Grundstudium) und Freiburg (Hauptstudium). Zahlreiche Russland - Aufenthalte inspirierten mich zu meiner Magisterarbeit über "Brauchtum, Volksglaube und Magie bei den Semejskie-Altgläubigen im Transbaikal-Gebiet, Ostsibirien". Auch anderweitig war ich oft in Russland, u.a. um beim Aufbau eines anthroposophisch orientierten Kinderdorf-Projektes - dem Projekt "Ljubutka" in Monino, Waldai - mitzuarbeiten (siehe: www.earthling.ru ). Hier im deutschsprachigen Raum arbeitete ich eine Zeit lang in der Jugendsektion in Dornach mit und immer wieder intensiv im Jugendbereich am "Quellhof" (einem anthropos. Kultur- und Seminarhaus bei Kirchberg/Jagst - Link: www.quellhof.de ). Durch die Arbeit dort (Feldmesspraktika, Baumpflegepraktika und Erlebnispädagogik-Freizeiten mit diversen Waldorfschul-Klassen) wurde ich in meinem Wunsch, Lehrer zu werden, bestärkt.
Als ich mein Studium beendet hatte, verwarf ich folglich meine ursprüngliche Idee zu promovieren schnell wieder und ging an die Hochschule für anthroposophische Pädagogik Mannheim, wo ich die (auf 1 Jahr verkürzte) Ausbildung zum Waldorf-Oberstufenlehrer für Geographie und Deutsch machte. Und - wie das eben so ist - hatte ich auch ganz schnell eine Stelle. So unterrichte ich nun seit dem Schuljahr 2000/2001 an der Rudolf-Steiner-Schule St. Gallen (Link: www.steinerschule-stgallen.ch) in den Fächern Geographie, Deutsch, Theater und kurzzeitig auch Chor in den Klassen 8 - 12. Durch die ziemlich kleinen Klassen hier sind die meisten Schüler sehr motiviert und interessiert und das Klima zwischen Schülern und Lehrern ist sehr familiär, was die Arbeit entschieden erleichtert. Und nun ist sogar ein ehemaliger Klassenkamerad von mir aus Lübeck zu meinem Kollegen an unserer Schule geworden. Der Kreis schliesst sich und nährt die Erkentnis, dass die Welt nicht allzu gross ist...
Zum Schluss noch meine e-mail-Adresse: rothacker@bluewin.ch (Homepage habe ich keine bisher).
Gruss - Florian Rothacker
10. März 2001; geändert 9. April 2004
Florian Vogel
Freie Waldorfschule Bayreuth
Hallo, ich bin der Florian. Ich gehe in die 1. Klasse der ganz neuen Freien Waldorfschule in Bayreuth. Meine liebsten Fächer sind Französisch, Spielturnen und Handarbeit (am liebsten stricke ich Zwerge). Rechnen ist aber auch schön. Wenn mir mal jemand schreiben will - ihr könnt mich unter der E-Mail Adresse von meiner Mami erreichen: BiggiVogel@web.de. Ich freue mich schon auf Euch.....
Meine Hobbies sind Turmspringen und Kinderchor, Inlinerfahren und Quatsch machen. Liebe grüße an euch alle!
28. Januar 2001
Ulrich Peitsmeier
Freie Waldorfschule Benefeld
Ich komme aus Pr. Oldendorf und war in der Waldorfschule Benefeld. Ich bin 1988 nach der zwölften Klasse abgegangen.
Nach einer Ausbildung und einem Studium bin ich jetzt Ingenieur und arbeite in München bei einem große Automobilhersteller.
ulrich.peitsmeier@gmx.de
www.peitsmeier.de noch in Arbeit!!!
18. Januar 2001
Rainer Schlingmann
Freie Waldorfschule Hannover-Maschsee (Schülerinnenvater)
Ich (45) bin seit nun mehr 8 Jahren Vater einer Waldorfschülerin. Wenn ich mal nicht für die Waldorfschule was mache, arbeite ich als Ingenieur in der Logistik des Volkswagenwerkes in Hannover. Seit einiger Zeit bin ich da auch nicht mehr der alleinige Waldorfvater. In Wolfsburg soll es da ja einige VW-ler geben, die ihre Kinder in der Waldorfschule haben. In der Schule arbeite ich in der Weihnachtsbasarorganisation und bin im Elternrat. Trotz meines technischen Berufes bin ich an allem was Natur ist interessiert. In Urlaub fahre ich gern nach Dänemark, in die Bretagne etc.
Am meisten gefällt mir zur Zeit unser zur EXPO neu gestalteter Schulgarten mit der Naturwerkstatt, einem Fachwerkhaus mitten in einer grünen Oase, in dem Kinder den Umgang mit der Natur lernen und ihre Sinne schulen. Durch die Waldorfschule und die vielen Theater- und Konzertaufführungen ist mein Interesse an der Kultur neu befeuert worden. Nein- ich habe immer noch nicht genug von dieser Schul- und Kulturform. Im Herbst 2000 habe ich ein berufbegleitendes Seminar für Waldorfpädagogik in Hannover begonnen. Nicht, dass ich jetzt unbedingt Lehrer werden will- es ist einfach schön, tiefer in die Materie dieser Pädagogik einzutauchen.
Gruß Rainer
email:rainer.schlingmann@web.de17. Dezember 2000
Britt Stephanie Jansen
Freie Waldorfschule LübeckHallo,
ich verzichte jetzt mal auf die berühmte "Waldorfkreativität".
Name. Britt Stephanie Jansen. Freie Waldorfschule Lübeck von 1976-1989. Dann Studium der Japanologie und Politikwissenschaft in Tübingen, später Japanaufenthalt u.a. als Lektorin in Kansai und Lehrerin am Goethe-Institut in Osaka.
Nach dem ich meine wahre "Berufung" gefunden habe (Kinder quälen), Besuch des Waldorflehrerseminars in Kiel (nicht zu empfehlen) und praktisches Jahr in Lübeck.
Wie das Leben so spielt, ist mein Traummann Waldorflehrer, der jetzt am Aufbau der Schule in Schwerin tätig ist und ich mache noch das Studium für Sek.II in Rostock nach, damit ich die Möglichkeit habe in der Oberstufe zu unterrichten. So ganz nebenbei verdiene ich meinen Lebensunterhalt in einem Callcenter von Leo Kirch (Premiere World), habe aber nicht mal einen Fernseher (hihihi). Aber nicht petzen, gell. Tja, Hobbys, so dafür Zeit ist....Hund Fahrrad, Sauna, reisen, Ausstellungen usw.
e-mail: StepJans@aol.com
Gruss Stephanie
5. Dezember 2000
Johannes Gregor
Freie Waldorfschule Frankfurt (Main)Hallo, ich bin Johannes Gregor, bin 18 Jahre alt, und besuche z.Zt. die Freie Waldorfschule Frankfurt/Main. Geboren wurde ich 1982. Zu der Zeit hatte ich schon 3 Geschwister, die bereits die FWS FFM besuchten. Nachdem ich 1987 in den Waldorfkindergarten FFM kam, wurde ich auch schon wieder eingeschult. Naja, das war zwar erst 1989, aber ich finde, dass das doch recht schnell ging.
Nunja, jetzt gehe ich schon fast 12 Jahre in diese Schule, und ich muss sagen, dass ich trotz vieler Hochs und auch Tiefs recht zufrieden bin. Was sind meine Lieblingsfächer? Gute Frage...Naja, Leistungskurse habe ich Deutsch/GK, was natürlich nicht heisst, dass das meine Lieblingsfächer sind. Deutsch mag ich schon ganz gerne. GK auch, aber es gibt Bessere.
Meine Hobbys...nunja, eigentlich sind das zu viele, um sie hier alle aufzuzählen, aber ich surfe sehr gerne im WWW. Ausserdem bin ich echt super gerne beim DRK tätig. Das kann ich echt jedem empfehlen! Die HP unseres Ortsvereins: http://www.drk-nidderau.de. Surft doch mal rein!
Was die Zukunft bringen wird, kann ich leider noch nicht sagen. Wenn Ihr Lust habt mir zu mailen, dann macht das doch einfach: johannes@gregor-net.de
Meine HP: http://www.johannes-gregor.de
Wohnort: 61137 Schoeneck19. Oktober 2000
Christina Roth
Freie Waldorfschule Engelberg
Hallo Waldorfs!
Eigentlich war´s, wie so oft im Leben, mal wieder Zufall daß ich auf diese web-site gekommen bin. Richtig interessant mal so zu sehen was aus den Ex-Waldis so wird...! Ich war von 1979 - 1991 auf der Freien Waldorfschule Engelberg. Danach habe ich mich irgendwie step-by-step zum "Workaholic" entwickelt.....was man so von meiner Zeit als Schülerin doch eher gar nicht behaupten kann....! Zuletzt habe ich als Productmanager in einem amerikanischen Konzern gearbeitet und bin heute in der IT-Branche im Account Management. Also wenn ich so an meine Zeit auf dem Engelberg zurückdenke, hätte ich eher vermutet mal im graphischen- oder musischen Umfeld zu landen. Aber das hat sich irgendwie alles anders entwickelt.
Heute wohne ich mit meinem Mann in der Nähe von München. In unserem "bischen" Freizeit sind wir viel unterwegs in der Natur und im Winter in den Bergen beim "Schi-foan"! Durch meine zwei jüngeren Brüder, die ebenfalls auf dem Engelberg waren, ist der Kontakt zur Schule immer irgendwie erhalten geblieben.
Sollte mal einer meiner ehemaligen Klassenkameraden auf dieser Seite landen, freue ich mich natürlich über eine eMail!
PS: Übrigens ein Lob an die Macher dieses Internet-Projektes! Die meisten Diskussionen in meinem bisherigen Lebens gingen um das Thema "Pro und Contra Waldorfschule" und das vom Freundeskreis bis zum Personalleiter....! Ich denke die ganzen Vorurteile die es hier gibt dürften den meisten selbst bekannt sein. Also, ich kann dem nur zustimmen: hier ist noch reichlich Diskussionsbedarf vorhanden !
eMail Adresse: roth.christina@t-online.de
9. Juli 2000
Michael Heidekorn
Freie Waldorfschule BonnMichael Heidekorn, geb. 1959, Freie Waldorfschule Bonn. Die Anthroposophie wurde mir weißgott nicht in die Wiege gelegt. Mitten in Berlin kurvte ich im zarten Alter von neun Jahren mit meinem Kinderfahrrad um die Gedächtniskirche, beneidete die Taxifahrer, denen Autos, Funkgeräte und also sämtliche verfügbaren Abenteuer der Welt zur Verfügung standen, und wollte entweder Brückenbauingenieur oder Killer werden. Das damit ein Leitmotiv meines Lebens angeschlagen war, konnte ich damals noch nicht wissen: der Spagat zwischen Extremen sollte bis heute die Leibesübung bleiben, die mich - und meine oft arg strapazierten Mitmenschen - am meisten in Atem hielt. - Neunjährig also zog ich mit meiner Steiner-freien Familie vom Zentrum der Preußenmetropole an den Rand Nordbayerns: wieder ein Extrem. Dort machte ich 1979, an einem stinknormalen math.-nat. Gymnasium, das Abitur, so gerade noch. Viel wichtiger war aber, dass ich dort schon zwei Jahre früher meine jetzige Frau - Tatsache: 20 Ehejahre! - kennenlernte, und durch sie mit den höheren Welten in Berührung kam (versteht das wie ihr wollt ;-)) Als ich dann das erste Mal einer Eurythmie-Aufführung beiwohnte, dachte ich, die sind komplett verrückt, und hatte anderthalb Stunden damit zu kämpfen, nicht lauthals loszuprusten. - Es folgten Jahre, in denen es dunkler und dunkler um mich wurde: Die Fragen, die ich mit mir rumschleppte, konnte ein Philosophiestudium nicht beantworten, und so folgten alle möglichen Jobs: Verwaltungsangestellter, freier Mitarbeiter im Feuilleton, Lieferfahrer, diverse Hilfsarbeiten. Mit Anfang 30 war ich weichgekocht und dachte, das kann doch nicht alles sein. Den Nihilismus hatte ich schon längst an den Nagel gehängt, aber das Vakuum nicht wieder ausfüllen können. Und was Berge von Büchern nicht geschafft hatten, gelang einer handvoll Karten: Das Tarot stieß mir die Tür in eine andere Welt auf, ich beschäftigte mich mit Esoterik (inclusive allem Schrott, den dieser Markt bietet) und hoppla, auf einmal war mir klar: diese seltsame Anthroposophie des Dr. Steiner ist so ziemlich das Genialste, das unsere Gegenwart uns westlichen Menschen zu bieten hat. - Jetzt der Hammer: zwei Jahre später, 1993, fand ich mich an der Alanus-Hochschule in Alfter wieder und studierte - tja, eben Eurythmie. Grausam, aber wahr. Und nach einem neunmonatigen Intermezzo als Taxifahrer (das war ich mir nun doch schuldig!) entschloß ich mich, der ich NIE in die Pädagogik hatte gehen wollen, einem Eurythmisten-Notstand an der FWS Bonn abzuhelfen und das Unmögliche zu versuchen: eine Brücke zu bauen, von den Schülern zur Eurythmie. Und ich will ja nicht unken, aber nach anderthalb Jahren habe ich den Eindruck, es kann klappen. - Fazit: es sollte wohl doch der Brückenbauer sein. (Der Killer kommt noch ab und zu beim sportlichen Großkaliberschießen zu seinem Recht und - bitte nicht weitersagen - sieht sich manchmal heimlich Schimanski an ...)PS: Jetzt brauche ich die Hilfe von euch Ehemaligen: Was hat euch gefallen, was habt ihr gehasst am Eurythmie-Unterricht? Eine Mail mit Tipps und Tricks danken euch meine Schüler und ich: mwh79@gmx.de.
30. Januar 2000
Seit Sommer 2001 bin ich nicht mehr an der FWS Bonn. Ich arbeite jetzt freiberuflich, u.a. mit Schülern an künstlerischen Projekten und in Seminaren an spirituellen Fragestellungen. Über diesen Eintrag sind aber schon viele interessante Kontakte entstanden - also zögert nicht, mich auch weiterhin mit Fragen, Anregungen, Erfahrungen, Lob&Kritik zu versorgen! Und dafür gibt's jetzt auch eine neue Mail-Adresse: anthropower@yahoo.de
1. Mai 2002
Christopher Wichert
Freie Waldorfschule Stuttgart (am Kräherwald)Meine Beschäftigung mit Anthroposophie währt schon recht lange. Als Schüler besuchte ich (1969-79) die FreieWaldorfschule Kräherwald in Stuttgart. Die Begegnung mit den Lehrern, den vielfältigen Unterricht und die Klassengemeinschaft erlebte ich als ausgesprochen beglückend. Noch während der Abschlussvorbereitungen lernte ich in Dornach die Sektion für das Geistesstreben der Jugend in der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft und ihren Leiter Jörgen Smit kennen. Die Begegnung mit Jörgen und die kritische Freundschaft zu den anderen, jungen Mitarbeitern, wurde wegweisend für mich. Von 1984 bis 1990 arbeitete ich im Kollegium der Sektion mit. "Nebenbei" studierte ich in Tübingen Philosophie, Völkerkunde und Religionswissenschaft. Schließlich erfolgte ein weiteres zweijähriges Studium an der Freien Hochschule für anthroposophische Pädagogig in Mannheim, mit der Ausbildung zum Klassenlehrer.Hier lernte ich meine Frau Maka kennen, die aus Georgien nach Mannheim gekommen war, um Waldorfpädagogik zu studieren. Seit 1992 bin ich Klassenlehrer an der FWS-Vordertaunus in Oberursel. Inzwischen haben wir vier Kinder,Katze Hund(Akita Inu).
Herzliche Einladung zu meiner Homepage:http://home.t-online.de/home/cwichert/index.htm
16. Januar 2000
Ulrike Weinz
Michael Bauer Schule StuttgartIch heiße Ulrike Weinz (jahrgang 1971) und war dreizehn Jahre lang Schülerin der Michael Bauer Schule in Stuttgart. Meine Klasse hat vor 15 Jahren während eines Schullandheimaufenthaltes den Circus Calibastra (www.calibastra.de) gegründet, welcher mittlerweile zu meinem Arbeitgeber geworden ist.Nach Abitur und sozialem Jahr in Südafrika begann ich in Tübingen Erziehungswissenschaften und Kunstpädagogik zu studieren; nahm an vielen Fortbildungen zum Thema "Clown" teil und leite momentan die Clownsarbeit des Calibastra in Zusammenarbeit mit einer anderen "Rotnase".Meine Schulzeit habe ich in sehr schöner Erinnerung, auch wenn ich dem ganzen Laden manchmal einfach ein Stückchen mehr "Leichtigkeit des Seins" gewünscht hätte... sei`s drum.
Ein dreifaches Hoch auf Himpelchen und Pimpelchen, den Choroi-sound und es bläht ein Schiff die See-ee-gel!!
GRUSS UL°
11. Januar 2000
Vince Kraft
Rudolf Steiner-Schule Stuttgart/Uhlandshöheich bin der vince (*77), und war auf der uhlandshöhe in stuttgart. jetzt studier ich grad grafik-design in heiligendamm (mecklenburg): ....slöcking wörcking!@-mail: g.kraft@stud.hs-wismar.de
hompage: http://www.fortunecity.de/kunterbunt/schleswig/88/vince.html
... und da gibts dann hin und wieder gediegenes bildmaterial!
beste grüße ---- bis denne vince29. September 1999
Ralf M. Schael
Rudolf Steiner-Schule Loheland
Hallo Waldörfler, Ex-Waldörfler und solche die noch, die noch welche werden wollen....Mein Name ist Ralf M. Schael, bin am 16.03.67 geboren und habe bis 1984 im wesentlichen die Rudolf-Steiner-Schule in Loheland bei Fulda besucht. Als Sohn einer Waldorf-Lehrerin fast unumgänglich...
Die Zeit auf der Waldorfschule war für mich sehr von Dogmen geprägt - bis heute habe ich mir eine -fast allergische- Antipathie gegen eben solche erhalten. Aus u.a. dem Eurythmie-Unterricht bin ich regelmäßig ´rausgeflogen. Meine Leidenschaften galten schon immer den etwas bodenständigeren Betätigungen. Doch habe ich auch sehr viel gelernt. Gerade der handwerklich - künstlerische Lernbereich hat viel Einfluß auf mein Denken und Handeln genommen. Danach habe ich das Wirtschaftsgymnasium der Stadt Fulda besucht.
Der Übergang war für mich locker, da ich einen erheblichen Bildungsvorsprung gegenüber meinen Mitschülern hatte. Hier habe ich gelernt, daß man noch lange nicht ein Ziel erreicht, dadurch, dass man es unheimlich ´drauf hat. Unsere Tutoren kamen alle aus der Praxis und haben uns unserer Flausen schnell entledigt: Beziehungen haben und pflegen sind das Ein-und-alles So verließ ich die Schule und ging ins Saarland, um dort meine Zivildienst - Zeit beim DPWV zu absolvieren. Danach habe ich eine Lehre als Steuerfachgehilfe bei dem damaligen Steuerberater und Geschäftsführer der Saarbrücker Waldorfschule gemacht. Ich wollte eigentlich Landwirt werden. Doch hatte ich gelernt, daß alle sozialen Engagements nicht nützen, wenn der kaufmännische Sektor nicht ebenfalls gut funktioniert. Nach meiner Lehrzeit wollte ich Geschäftsführer einer anthroposophischen Einrichtung werden. Doch ging das Schicksal einen anderen Weg.
Zunächst wurde ich geschäftsführender Gesellschafter in der Spedition eines meiner Mandanten. In dieser Zeit lernte ich meine Frau kennen. Sie ist Immobilienmaklerin. Da mit "Truckern" klarzukommen nicht jedermans Sache ist, schaute ich mich nach einiger Zeit um, was ich mit meiner Zeit anderes tun könnte. Und: ich begann etwas, was ich mir im Leben nicht habe vorstellen können. Durch verschiedene Gespräche ergab sich die Möglichkeit, auf sehr solide Art und Weise eine Versicherungsagentur und ein Immobilienbüro aufzubauen. Damit bin ich nun seit fast 10 Jahren erfolgreich selbständig. Dadurch, daß ich auch eine Zeit ausgebildet habe, habe ich gelernt, wie wichtig die Waldorfschule für Kinder ist. Mit Sicherheit habe ich eine Menge Kritik, zumal ich als Sohn einer Waldorf-Lehrerin viele Internas mitbekommen habe...aber: gibt es Alternativen ???
Dieser Werdegang läßt erkennen, daß auch aus anfänglich etwas chaotischen Wegen und Menschen sich zum richtigen Zeitpunkt eine Form findet. Oft etwas ganz anderes, als man ursprünglich so geplant hat. Vielleicht greift ja jemand auf diese Seite zu, der gerade mit seinem Kind das gleiche durchmacht wie meine Eltern damals mit mir....Meine beiden Kinder Johannes geb. 1994 und Katharina geb. 1996 gehen heute in Bexbach/Saar in den Waldorfkindergarten und danach wohl auch dort zur Schule. Was besseres kann ihnen nicht passieren !!
Meine Hobbys ?
- Ich züchte Tillandsien, Orchideen und anderes Grünzeug in meinem Gewächshaus (nicht professionell, aber mit Erfolg);
- Bin im Finanzkreis des Waldorfschulvereins in Bexbach;
- Biete meine Hilfe als Geschäftsführer kleinen Vereinen an, die es sich nicht leisten können, hierfür jemand hauptberuflich einzustellen.Leider habe ich heute nur noch wenig Kontakt zu Waldorfschülern "aus meiner Zeit". Vielleicht schreibt mir ja mal jemand:
Email: ralf@familie-schael.de
homepage: www.familie-schael.de29. August 1999
Quintus Khuen
Freie Waldorfschule KielMein Name ist Quintus und ich besuchte von ca. 1975 bis 1984 die FWS Kiel.Dann folgten Chemiestudium in Kiel und Karlsruhe, Promotion in Ka., Postdoc in bella Italia (Roma) und dann die unvermeidliche Arbeitslosigkeit (oje). Weiter mit Fortbildung in Hannover, Praktikum in der feinoptischen Industrie (Göttingen).
Seit 1998 in Bamberg nun in der Brillenglasfertigung. Also nicht gerade gradlinig. Aber es hat soweit "geklappt". Hier in Bamberg arbeite ich an "profanen" Themen wie Ultraschallreinigung, Hartbeschichtung etc. von Brillengläsern, Forschung und Entwicklung, klaro.
Mir gefallt die Arbeit hier, Produktionsbetrieb, gutes Team, alle Freiheiten, kann sogar leicht anthromäßige Artikel in der Firmenzeitschrift veröffentlichen und mit dem Personalchef diskutieren. Häufiger besuchte ich die Sommeruni in Kassel (Dozenten vom Lehrerseminar), stelle fest: Es kommen zwar neue Leute, aber das mittlere Durchschnittsalter der TeilnehmerInnen scheint zu steigen, wie ich auch.
Ich kann aber sagen: viel von dem, was ich in meiner jetzigen industriellen Tätigkeit tue, habe ich eben auf dieser Sommeruni gelernt und nicht auf der normalen "Winteruni".
Also, lohnt sich!.
noch fragen:
8. Juli 1999
Anne
Freie Waldorfschule Bad NauheimMeine Wenigkeit hört auf den Namen Anne und besucht seit fast 4 Jahren die FWS in Bad Nauheim, was mir sehr viel Spass macht ...! Meine Lieblingsfächer..., moment, da muss ich doch mal überlegen..., ah ja genau HaKü (Plastizieren) und Englisch würde ich jetzt mal so spontan sagen, aber eigentlich mag ich alles ausser Eurythmie, was ich Gott sei Dank auch nur ein Jahr hatte (wir haben bis jetzt alle Lehrer rausgeekelt, Hmmmmmm...!)Also falls ihr Lust habt euch bei mir zu melden, dann tut das! Hier meine Adresse: Gummich1@t-online.de (am besten ihr schreibt für Anne drauf, OK? ) Bis dann also!!!!!!
Mai 1999
Ricardo van Soest
Geert Grote School, Amsterdam (1953-1965)Ricardo van Soest (1947). Nederland: Geert Groote School, (Freie Waldorfschule seit 1933) in Amsterdam. Noch immer arbeiten: Logistik/Beschaffung (Logistiek en inkoop dus). E-Mail: cucme@regiolicht.nl. Homepage: http://www.regiolicht.nl/homepages/rsoest01/ggs/. Alumni (insgesamt 83 Schüler in 12 Jahren).
* SUCHE noch: Elsbeth (Elisabeth) Hiller aus Deutschland: geboren 10.9.1946. Sie war damals 2 Jahre in Amsterdam.
30. April 1999
Patrick Romahn
Freie Waldorfschule Bochum-LangendreerMein Name ist Patrick Romahn, bin Jahrgang 1976 und habe von 1982 bis 1994 die Waldorfschule in Bochum-Langendreer besucht. 1992 war ich für vier Monate in Aarhus (DK) und war dort Austauschschüler in der Rudolf Steiner Skolen. Das Abitur habe ich nicht gemacht, was ich heute ein wenig bereue. Nach meinem Zivildienst im Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke begann ich 1996 die Ausbildung zum Eisenbahner im Betriebsdienst (wie sich heute zeigt, die dümmste Entscheidung meines Lebens). Ab Oktober 1999 würde ich gerne die Ausbildung zum Krankenpfleger im Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke machen, mal sehen ob es klappt. Mittlerweile bin ich verheiratet und habe einen Sohn, der sicherlich auch irgendwann die Waldorfschule besuchen wird. Wer unsere sich noch im Aufbau befindliche Homepage besuchen will, klickt bitte hier: Homepage der Familie Romahn aus Dortmund. Im ICQ bin ich unter der Nummer 24931029 zu erreichen.23. Februar 1999
Ich hatte mich hier vor einigen Monaten schon eingetragen, nur hat sich seitdem viel verändert. Mittlerweile habe ich meine Ausbildung zum Eisenbahner im Betriebsdienst mit einer guten Note abgeschlossen. Trotzdem hatte ich kein Interesse weiterhin bei der Deutschen Bahn AG zu arbeiten. Auch die Ausbildung zum Krankenpfleger werde ich nicht machen, weil ich glaube, dass ich auch dort nicht zufrieden sein werde. Deshalb werde ich ab morgen (04.08.1999) für drei Jahre wieder die Schulbank drücken und mein Abitur nachholen. Anschließend möchte ich Rechtswissenschaften oder Zahnmedizin studieren. Wer möchte kann außerdem meine neue Homepage über Politik in Deutschland besuchen. Im ICQ bin ich immer noch unter 24931029 zu erreichen.3. August 1999
Martin Schnabel
Freie Waldorfschule Stuttgart (am Kräherwald)... Bei einer Geburtstags Einladung ist es passiert: noch vor Mitternacht habe ich verloren. War ich bisher überzeugter Computer-Gegner, wurde mir klar, daß man nicht über etwas diskutieren kann, das man nicht versteht. Das war ein teurer Geburtstag. Seit Herbst 1998 besitze ich Computer, Internet-Anschluss etc... Und habe immer noch nicht viel Ahnung (aber inzwischen, wenn Sie diese Zeilen lesen, schon wieder etwas mehr!).Ich heiße Martin Schnabel, bin ehemaliger Kräherwald-Schüler (Stuttgart) von " Baby- Eurythmie bis Abitur ", seit ca. 18 Jahren Klassenlehrer an der Michael Bauer Schule (Stuttgart). Ach so, geboren bin ich 1595 in Amsterdam (nicht Stuttgart). Die Achtkläßler haben zu 30 Prozent ein Computer, wissen aber nicht so recht, was sie damit anfangen sollen, " toll " finden Sie ihn und faszinierenden: also spielt man Spiele... Was tun? Ich mache mit Ihnen einen Schreibmaschinen Kurs (zum freiwilligen daheim weiter üben) mit recht ordentlichem Erfolg. Denn, wir sollen doch die Kinder auf die Welt vorbereiten - und in der elften Klasse ist man das "zwei-Finger-such-System" schon so gewohnt, daß es einfach zu spät fürs zehn Finger System ist. Was noch tun? Wer eine Idee hat - Bitte gleichen mailen!!! Danke!
Homepage (die der Michael Bauer Schule): www.Michael-Bauer-Schule.de
Meine E-Mail Adresse: MartinSn@web.de
Meine Interessen: Segeln (mit Schülern), reisen (mit und ohne...), Bienen halten.
meine Sorgen: ab Pfingsten ein frei-achtel-Jahr - was soll ich da blos tun !? gibt es eventuell noch jemand mit Reiselust? (zum Beispiel Afrika) .
3. Januar 1999 (neue Adressen seit: 17.12.2000)
Peter von Zezschwitz
Rudolf Steiner-Schule Hamburg Altona (1932-1934)Diese zwei kurzen Jahre in der Waldorfschule waren eigentlich richtunggebend für mein ganzes Leben. Nun 72 jährig sehe ich, daß ich trotz meiner Abfahrt aus der neunten Klasse der Lilienthal Oberschule in Berlin (nachdem ich mich zweimal vergeblich mit der Algebra abgeplagt hatte) mich nach zwanzig Jahren als Kunstschul Professor zur Ruhe begeben konnte. Ich sah ferner, daß die eigentliche Erziehung und Bildung sich eigentlich fern von Universität durch das Leben selbst vollzieht. In meinem Falle kam alles zur rechten Zeit: Die notwendigen Bücher, Mentoren, Freunde, Begebenheiten, Krankheiten,- sie alle halfen mir in meiner Entwicklung in dem mir zugemessenen Grade. Und ich bin recht dankbar dafür. Durch die frühe Erfahrung (die ersten zwei Schuljahre) kam ich schließlich zur Anthroposophie. Das war in Canada. Nachdem ich Projekt Designer für Expo'67 war, fand ich mich nach diesem Karriere Höhepunkt auf Arbeitsuche. Im Torontoer Branchenverzeichnis suchte ich nach geeigneten Institutionen um mich dort als Dozent zu bewerben. Am Ende der Rubrik las ich: Toronto Waldorf School. Das hat mich völlig aus der Fassung gebracht und ich fuhr sofort hin und bekam dort eingehende Auskunft über diese geheimnisvolle Gesellschaft, die einen so komplizierten Namen hat. Neugierig folgte ich einer Einladung zu einer Anthroposophischen Studiengruppe. Und nun fanden meine seit sieben Jahen betriebenen esoterischen Studien ihre endgültige Richtung. Meine qabbalistische Studien hatte ich dann nebenher immer weiter betrieben. Sie waren immer ein wunderbarer Adjunkt zur Anthroposophie. Meine Tochter Cora (29, studiert Kunst in Paris) hat diese Toronto Waldorf School bis zum Abi besucht und mein Sohn Ionas (15, aus meiner zweiten Ehe mit meiner ehemaligen Frau aus Hong Kong) hat diese Schule bis zur 6. Klasse besucht. Beide Sprößlinge sind außerordentlich künstlerisch begabt und verdanken es ihrer Schule, daß das künstlerische Element sich organisch entfalten konnte. Nach meiner Pensionierung widmete ich mich ganz dem Entwerfen von anthroposophisch inspirierten Schriftsätzen, Grafik und Architektur Entwürfen. Ferner findet eine Solo Schau meiner Computer assisted Images mit dem Titel *Thresholds and Unicorns* statt. Sie startet am 1. December in Toronto und eine weitere am 1. März 1999. Einige dieser Images, meine Sprößlinge, Biographisches, Portfolio und alles Mögliche mehr könnt Ihr auf meiner Website anschauen: http://www3.sympatico.com/pzzz. Auch Links zu anderen anthroposophischen Websites kann man dort finden. Laßt mal von Euch hören!18. November 1998
Aktualisierung vom 11. Oktober 2007:
Seit einigen Jahre habe ich Vorträge gehalten mit dem Inhalt "Goetheanisches Denken", auch unter dem Titel "The Living Grail". 2005/06 habe ich während zwei Monaten 15 Tagungen in China gehalten (Shenzhen, Zhouhai, Chengdu, Shanghai und Hong Kong). Diese Tagungen werde ich im nächsten Jahr fortsetzen, zunächst in Kanada und den USA aber dann auch in Europa.
Die vielen photographischen Eindrücke die ich mibrachte kann man hier betrachten: http://www.yessy.com/pzzz
Meine Web Site: http://www3.sympatico.ca/pzzz
*The darker the night, the more stars you can see*, weiß nicht wer das gesagt hat.
AirSnail:
114 Elgin Street South, P.O.Box 906
Durham, Ontario, N0G 1R0, Kanada
Nils Tönshoff
Rudolf Steiner-Schule DortmundIch heiße Nils Tönshoff, bin 1967 in Karlsruhe geboren und in Dortmund aufgewachsen. Nachdem ich 3 Jahre lang die Kerschensteiner Grundschule besucht hatte, wechselte ich 1977 zur Rudolf-Steiner-Schule in Dortmund. Diese schloß ich 1987 mit dem Abitur ab. Danach folgten 3 Semester Studium der Betriebswirtschaftslehre (Vordiplom) in Bayreuth, 8 Semestser Studium des Maschinenbaus (Diplom) in Karlsruhe und ein Doktorstudium der Betriebswirtschaftslehre an der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung (WHU) in Vallendar bei Koblenz am Rhein und am Massachusetts Institute of Technology in Cambridge, USA. Seit ich im September 1996 meine Dissertation abgeschlossen habe, arbeite ich bei der BMW AG in München im Forschungs- und Ingenieurzentrum in der Technischen Planung. Seit August 1996 bin ich verheiratet und seit Juni 1998 haben wir einen Sohn. Unsere weiteren Pläne schließen einen Auslandsaufenthalt in einem der BMW-Werke ein.Soviel zu meinem Werdegang. Gedacht ist er für Eltern von Kindern, die sich nicht so recht entscheiden können, ob ihr Kind eine Waldorfschule besuchen soll und ob es "danach" für eine "Karriere" in der harten Wirklichkeit gerüstet ist. Ich kann also nur hoffen, daß diese Site auch von Nicht-Waldorflern besucht wird und bin dann für jede Frage offen.
Meine Adresse (neu seit 6. Juni 1999):
Dr. Nils Tönshoff
112, Bushberry Way
Greer, SC 29650
U.S.A.
Tel.: 001-864-244-7387
Email: Nils.Toenshoff@BMWMC.com4. August 1998
Andreas Kaufmann
Freie Waldorfschule EngelbergAndreas Kaufmann, Schüler FWS Engelberg von 1960 bis 1973, nach Abi Studium Dt.Literatur, Geschichte und Politologie Uni Stuttgart, dort 1978/1979 1.Staatsexamen, dann, nach Ausflug Zivildienst, Promotion, Mitarbeit Aufbau Oberstufe FWS Filstal/Göppingen. In Göppingen seit 1983 Waldorflehrer für Deutsch, Geschichte, Gemeinschaftskunde und Kunstgeschichte - gehöre sozusagen zum Inventar. Seit1996 Begleitung FWS Tiflis, dieses Jahr zum dritten Mal dort, und sonst noch so einiges.
Motto: "Die Mysterien finden heute in der Bahnhofshalle statt" (J.Beuys)31. Juli 1998
Dr. Mario Zöllner
Freie Waldorfschule München-SchwabingIch heiße Mario Zöllner, bin Jahrgang 1957 und habe von 1964 bis 1977 die Waldorfschule in München-Schwabing besucht. Nach dem Abitur habe ich Zivildienst im Rettungsdienst gemacht, anschließend 4 Semester Maschienenwesen, dann 12 Semester Medizin studiert. Danach war ich in mehreren Kliniken tätig, unter anderem in der Filderklinik (Kinderheilkunde). Seit 1988 bin ich als Allgemeinarzt in Prien am Chiemsee niedergelassen und betreue auch die 300 m von meiner Praxis entfernte Freie Waldorfschule Chiemgau als Schularzt.An die Zeit als Schüler an der Waldorfschule denke ich insgesamt gerne zurück, obwohl es viele schwierige Punkte in meinem Schulleben gab. Vieles war doch sehr dogmatisch. Ich versuche es als Mitarbeiter unserer Schule anders, aber es ist nicht leicht, nicht dogmatisch zu sein, wenn man von einer Sache überzeugt ist!19. Mai 1998
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Dr.Mario Zöllner
Facharzt für Allgemeinmedizin
Bernauer Strasse 24
D-83209 Prien am Chiemsee
Telephon 08051/62603
Fax (Box) 089/66617-18560
E-Mail Dr.Mario-Zoellner@gmx.net
Homepage: http://DrMarioZoellner.home.ml.org
Andreas A. Hilden
Freie Waldorfschule Uhlandshöhe/StuttgartIch heiße Andreas A. Hilden, bin Jahrgang 1960 und habe von 1967 bis 1980 die Ur-Waldorfschule Uhlandshöhe in Stuttgart besucht. Nach dem Abi (gerade noch so durchgeschlittert) habe ich bis 1986 Vermessungstechnik an der FH Stuttgart studiert und danach ebendort eine Stelle bekommen. Ich betreue hauptsächlich Vermessungsübungen im Laborbetrieb und in freier Natur, die Arbeit mit den Studenten macht immer Spaß und hält jung. Der regelmäßige Kontakt zu meiner ehemaligen Klasse beschränkt sich auf etwa 5 Leute, einige aus der Klasse sind auch irgendwo im Nichts verschwunden. Daß sich drei Klassenkameraden im Alter von jeweils 32 bis 37 das Leben genommen haben, gibt den letzten Jahren eine tragische Note. Der Kontakt zur Schule und den Lehrern blieb auch nach der Schulzeit erhalten. So habe ich während und nach meiner Studienzeit immer wieder das Feldmessen der 10. Klassen mitbetreut. Als die Fachhochschule 1997 alte, aber noch brauchbare 5 Meter-Meßstangen und Fluchtstäbe ausgemustert hat, habe ich veranlaßt, daß die drei Stuttgarter Waldorfschulen diese Restbestände bekommen konnten.10. Mai 1998
Stefanie Wagner
Freie Waldorfschule DüsseldorfIch heiße Stefanie Wagner, bin 1974 geboren und von 1980 bis 1992 auf die Waldorfschule in Düsseldorf gegangen. Das Abitur habe ich bewußt nicht dort gemacht, sondern während meiner ersten Ausbildung (Erzieherin) nachgeholt. Danach habe ich Sozialarbeit studiert und erfolgreich abgeschlossen.Zur Zeit bin ich in der Sozialen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aus Migrantenfamilien tätig, arbeite als freiberufliche Dozentin für Deutsch als Fremdsprache und Alphabetisierung, halte Vorträge, schreibe Texte und und und.....
Ich blicke gerne auf meine Waldi-Zeit zurück und habe immer noch einen guten Kontakt zu meiner alten Schule. Sollte ich mal Kinder haben, werden die auf jeden Fall auf die Waldorfschule gehen.
Ich konnte viel Wertvolles von dort mitnehmen. So ist zum Beispiel eine ganzheitliche, an den individuellen Fähigkeiten orientierte Betrachtung des Menschen in meinem Beruf sehr hilfreich und sinnvoll. Auch die Gewohnheit, nicht alles einseitig mit dem Kopf zu machen, sondern auch musische Elemente im Leben zu haben, ist mir sehr wichtig. Und ich habe an der Waldorfschule das Lernen umfassend gelernt, d.h., ich bin in der Lage, mich relativ schnell und flexibel in neue Themengebiete einzuarbeiten - eine Fähigkeit, die heute im Berufsleben immer wichtiger wird.
12. April 1998
geändert: 8. Oktober 2000
Martin Zimmermann
Freie Waldorfschule Mainz-FinthenIch heiße Martin Zimmermann, bin geboren 1975 in Mainz und von 1982 (2. Klasse) bis 1995 (Abitur) auf die Freie Waldorfschule in Mainz-Finthen gegangen. Es waren 12 Jahre, die ich nicht missen möchte, da ich die Waldorfschule trotz aller Kritik weiterhin für eine überaus sinnvolle Institution halte, die mich sehr positiv geprägt hat. Trotzdem bin ich froh, nicht vollends im Strudel der Anthroposophie untergegangen zu sein, und habe mir für mein Studium eine Institution ausgesucht, die auf den ersten Blick der Waldorfschule entgegensteht wie das Feuer dem Wasser: Ich studiere seit 1995 an der European Business School in Oestrich-Winkel BWL/International Management und halte mich derzeit in Berkeley/USA zwecks Auslandssemester auf. Ich glaube, daß dieser Lebenslauf gar nicht so widersprüchlich ist wie er erscheint, und unterhalte mich gerne mit jedem, der wissen möchte, warum. Eine Homepage habe ich auch, allerdings (noch) ohne jegliche Verbindung zu Waldorf-Themen.So viel vielleicht als "Selbstdarstellung", ich würde gerne mit anderen Ex-Waldorflern in Kontakt treten. Insofern fände ich es toll, wenn Ihr meine ICQ-Nummer Eurer Liste hinzufügen könntet (ist bereits passiert; die Redaktion), sie lautet 7970425. Ich werde in Zukunft öfters bei Euch hereinschauen, bis dahin schöne Grüße aus dem Wilden Westen...
Martin
21. Februar 1998
Harald Trognitz
Rudolf Steiner-Schule Hamburg Altona (1932-1936)Reinhard, Harald, Fritz und Wolfgang Trognitz, wir vier Söhne des in den dreißiger Jahren in Altona lebenden Feinkost Konserven Fabrikanten F.W. Trognitz, besuchten dort alle die Rudolf Steiner-Schule. Frau Dr. Dieterich, Herr Dr. Spitter, Herr Becker und Dr. Brummer waren damals unsere Lehrer. Meinen lebenslangen Beruf in der Textilbranche hatte ich dem Nähunterricht unserer Klasse zu verdanken. Auch die anderen Fächer wie Handwerkskunde und Gartenbau kamen mir in meinen 77 Jahren sehr zu gute. Immer noch finde ich großes Verständnis für Schauspiel und Musik, was gleicherweise der schöngeistigen Ausbildung der Rudolf Steiner-Schule zuzuschreiben ist.Harald Trognitz, St.Petersburg, Florida
11. Februar 1998
Nikolaus Neuhaus
Freie Waldorfschule EssenHallo Waldis!Mein Name ist Nikolas Neuhaus, und ich habe bis Mitte 1997 die Freie Waldorfschule in Essen besucht, nachdem ich zuvor schon im Essener Waldorfkindergarten gewesen bin. Mittlerweile studiere ich an der Bochumer Ruhr-Universität Wirtschaftswissenschaften, um mit meinem Diplom möglichst über den klassischen Weg des Volontariats bei einer Zeitung oder beim Radio als Redakteur einsteigen zu können. Derzeit bin ich nebenbei noch als freier Journalist tätig, und erfülle das Amt des Schatzmeisters bei der Essener Jugendpresse e.V., dem größten regionalen Jugendmedienverband Deutschlands :-) Wer meine kleine Homepage besuchen möchte, erreicht diese unter http://www.ejp.de/nn.
Ciao
Nikolas30. Januar 1998
Felix Hau
Freie Waldorfschule MannheimFelix Hau, geb. 1970, 1 Jahr Waldorfkindergarten, 13 Jahre Waldorfschule Mannheim, Abitur. Zivildienst in der Sozialpsychiatrie. 4 "Querbeet-Studiensemester" (Psychologie, Philosophie, Pädagogik). Danach 2 Jahre Kurierfahrer in Mannheim. 4 Semester Ethnologie und vergleichende Religionswissenschaften. Seit August 1998 Redakteur der Zeitschrift Info3 in Frankfurt/Main.Homepage: Zentrum für Weltentwürfe
24. Januar 1998 (ergänzt am 21. November 1998)
Jascha Buder
Freie Waldorfschule Neuwied/NiederbieberMeine Wenigkeit hört auf den Namen Jascha Buder. Ich bin 22 Jahre alt und besuchte die Waldorfschule in Neuwied/ Niederbieber von der vierten Klasse an (davor gab's die Schule noch nicht, snief) bis 1994, wo ich mit der 12. Klasse meinen Realabschluß in der Tasche hatte. Nun bin ich kurz vor der Prüfung als Technischer Zeichner, werde aber demnächst wieder zu unsere Waldorfschule als Beleuchter (von Eurythmie-Stücken) zurückkehren. Aber nur als Hobby. Wo wir gerade dabei sind, ich habe ein (für Waldis wohl eher untypischen) Hobby, nämlich Comics. Ich habe sogar meine Jahresarbeit unter dieses Thema gesetzt (was nicht überall einen Jubelschrei hervorbrachte) und habe über eine Waldorfschule einen Comic gezeichnet.So, soweit von mir.
Man sieht sich (Mein Lebensmotto).
14. Januar 1998
Markus Meisters
Rudolf Steiner-Schule KielIch heiße Marcus Meisters, bin am 26.01.1973 geboren worden und besuchte die Rudolf Steiner-Schule in Kiel. Ich war dort von 1979 bis 1988. Anschließend besuchte ich eine Hauptschule, von der ich auf die Realschule wechselte. Diese besuchte ich von 1990 bis 1993 (ein wahrer Horrortrip).1993 verließ ich die Schule mit dem Realschulabschluss in der Tasche. Es folgte eine Ausbildung zumVerwaltungsfachangestellten, die ich 1997 abgeschlosen habe. Seit August 1997 mache ich eine Ausbildung zum Erzieher. Ein Erzieher kann sich mit Berufserfahrung zum Heilpädagogen fortbilden lassen. Vielleicht trete ich eines Tages das Erbe meines "Lehrmeisters" an, wer weiß......24. Dezember 1997
Martin Werner, Ökonom an der Universität Bern
Rudolf-Steiner-Schule BaselMeine Lehrer von der Rudolf-Steiner-Schule Basel werden sich in der Zwischenzeit hoffentlich von ihrem Katastrophenschüler Martin erholt haben, der von 1974 bis 83 dort die Schule besuchte. Nach der üblichen Antrotherapie (Bio-dyn-Bauernhof in Norwegen) und einem Ausflug in die Arbeitswelt (3jährige Berufslehre als Zimmermann) machte ich 1990 die C-Matur (zu deutsch: Abi mit Leistungskurs Mathe) und studierte anschliessend Wirtschaftswissenschaften (VWL) an der Uni in Bern.Jetzt arbeite ich als wissenschaftlicher Assistent am Volkswirtschaftlichen Institut (Abteilung für Wirtschaftstheorie ), wo ich bald meine Dissertation schreiben werde.
Leider kenne ich kaum Ex-Waldorfs, die auch etwas ähnliches machen wie ich, oder in Wirtschaft, Politik oder Medien (bald) an ökonomischen Schalthebeln sitzen; ich bin sehr interessiert an solchen Kontakten.
2. August 1997
Désirée Köhler-Käsbohrer
Freie Waldorfschule EngelbergMein Name ist Désirée Köhler-Käsbohrer und das schon seit 28 Jahren. Ich war meine ganze Schulzeit lang auf der Freien Waldorfschule Engelberg. Abschlußfahrt 1987 im Juni nach Italien zu den Römern in Sorrent. Abi dann 1988 auch auf dem EngelbergInzwischen wohne ich in der Nähe von Ingolstadt. Mein beruflicher Werdegang ist etwas chaotisch, aber jetzt leite ich eine eigene Firma, die nicht ganz den Zielen Rudolf Steiners entspricht: Unternehmensberatung.
Privat bleibt mir wenig, nur meine Hunde und etwas lesen.
Was mich interessieren würde: wieviel bleibt bei anderen Waldorfschülern über die Jahre von der Anthroposophie hängen?
Homepage noch in der Entstehungsphase.
1. August 1997
Johannes Herrle
Freie Waldorfschule Stuttgart (am Kräherwald)Hallo, mein Name ist Johannes Herrle und ich habe gerade mein Abitur an der Freien Waldorfschule am Kräherwald in Stuttgart glücklich überstanden. Im Herbst dieses Jahres werde ich meinen Zivildienst im Ausland beginnen.Schon vor einiger Zeit habe ich eine Homepage eingerichtet, die vor allem Links zu allen möglichen Webseiten, die Waldorfschulen und die Anthroposophie betreffend, enthält. Daneben findet Ihr hier auch meinen "School Finder", mit dem man jede (!) im Internet vertretene Waldorfschule weltweit kinderleicht finden und aufsuchen kann.
Ganz unabhängig davon habe ich auch eine Online Version unserer ABI97-Zeitung ins Internet gesteckt. Über Besuche meiner Homepage und unserer ABI97-Zeitung freue ich mich!
2. Juli 1997